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Samstag, 5. Mai 2012

whenever i'm alone with you you make me feel like i am whole again

englischarbeit geschrieben. summary, natürlich. wer hatte keinen plan? ich. ich kam schon mit dem text nicht klar. zwei typen unterhalten sich über die gewichtsprobleme von dem einen typen. den ganzen text lang (eineinhalb seiten) denkst du, der typ wär zu fett, bis er dann am ende meint, er würde alles dafür geben, zunehmen zu können, dass er untergewichtig ist und fünfzehn kilo zum normalgewicht braucht. und damit aus irgendwelchen gründen ein problem hat. okay, tauschen? also fünfzehn kilo weniger dann vielleicht nicht ganz und mit zehn wäre ich auch schon leeicht untergewichtig, aber so sieben kilo weniger wären irgendwie schon was. ich fühle mich manchmal soo ekelig. wenn ich auf einem stuhl sitze, mich bewege und der stuhl knarzt, möchte ich sterben. egal, ob das vielleicht am alter des stuhls liegt. wenn ich sitze und auf meine oberschenkel gucke, möchte ich sie halbieren. oder das beide so breit sind wie einer jetzt. wenn ich hosen anprobiere, muss ich wegen meiner oberschenkel die hose eine nummer größer kaufen, obwohl sie dann viel zu lang ist. an schlechten tagen sehe ich in den spiegel und möchte brechen. und dann immer die ermutigungen meiner oma: egal, wie viel zu abnimmst, deine beine werden nicht dünner werden. und meiner mutter: das ist erblich bedingt. mein vater: du bist gut so, wie du bist. auch, wenn er das lieb meint, höre ich immer heraus: ja, du bist vielleicht nicht so dünn, aber du bist meine tochter, deshalb liebe ich dich sowieso. ich habe fotos von mir gesehen, beim laufen, in kurzer hose, sowas fettes kann sich überhaupt keiner vorstellen. und wo landen die fotos: auf facebook. damit jeder meine schwabbelbeine sehen kann. aber warum bin ich auch so verdammt disziplinlos? ich hab mich heute zwei stunden schlafen gelegt, weil ich nicht essen wollte, aber es im wachzustand bestimmt getan hätte. und weil ich zu undiszipliniert war, um stattdessen laufen zu gehen. ich sehe a. und sie hat soo eine tolle figur und ich sehe m. und sie hat so tolle beine und ich sehe c., die die hälfte von mir ist. und ich fühle mich wie ein walross oder ein elefant oder ein nilpferd. ich will, dass zwischen meinen beinen eine lücke ist, dass ich mich jemandem auf den schoß setzen könnte, ohne fürchten zu müssen, ihn zu zerquetschen, will, dass man meine rippen so eben erkennt, dass ich auf die straße gehen kann, ohne zu hoffen, dass mich bloß keiner ansieht, dass ich tragen kann, was ich will. oh gott, so viel sinnloser kram. selbsthass. ich versteh gar nicht, wie er mich lieben kann. so wie ich bin.

1 Kommentar:

  1. Ja, ich habe mir immer ein Lied rausgesucht und dann versucht das irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Meistens vergeblich und dann hab ich aufgegeben. Der Test war ganz okay, also hätte auf jeden Fall noch schlimmer sein können :D Erörterungen sind jetzt auch nicht so das liebste von mir, aber irgendwie bekomme ich das wohl gut hin. Hmm... Die Sache mit dem Walross kenn ich leider. Es ist immer besonders toll, wenn dann gerade eine Person da ist, die viel dünner ist als man selbst. Wenn man sowieso schon unzufrieden ist, kommt das richtig gut -.- Ich fühl mich dann gleich doppelt mies. Trotzdem liebe Grüße ;*

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