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Montag, 21. Mai 2012

warm, warm, warm

meine lieeeeebsten. mein erster praktikumstag ist vorbei. ich berichte euch mal. ich war viel zu früh in büsum, ungefähr eine stunde, die ich dann durch die stadt gelaufen bin. pünktlich um zwanzig vor neun stand ich dann vor dem laden, mit mir aber ein anderes mädchen in meinem alter, nennen wir sie p. eine meiner betreuerinnen kam dann, frau f. und hat uns die tür aufgesperrt. erstmal gabs dann groooße verwirrung, weil wir ja zwei mädchen waren und nur eine ja eigentlich da sein sollte. nach einigen telefonaten war dann alles geregelt. diesen tag würde ich noch in büsum verbringen, den rest der woche in, ach, fuck it, heide. kurz nach dem telefonat kam dann meine "richtige" betreuerin, frau p., mit der ich eigentlich die ganze zeit zusammengearbeitet hab. mit ihr hab ich dann zeitschriften aussortiert und geordnet und dann hat sie mir gaaaanz viel über den laden erzählt und mir alles gezeigt, welche bücher wo stehen und so. dann ging sie in die mittagspause und frau f. zeigte mir, wie man kassiert. gar nicht so einfach, wie das vielleicht klingt, ich musste kopfrechnen beim wechselgeld! eine zumutung, wozu gibts taschenrechner? naja. dann erzählt sie p. und mir noch so ein paar sachen, die wir beachten sollten und worauf man oft gar nicht achtet. zähl ich jetzt nicht auf, zu viel.. dann durften p. und ich das kassieren und nett und höflich sein und so mal in der praxis ausprobieren, wir bedienten und sie beaufsichtigte uns. das war das beste an dem ganzen tag, vor allem weil p. und ich uns richtig gut verstanden und nach kurzer zeit ein richtig gutes team waren. leider war dann unser tag auch wieder vorbei, wir durften schon um eins gehen. also gaben wir unsere "praktikantin"-schilder zurück und verabschiedeten uns. schade, dass ich morgen nicht wiederkommen darf. war richtig gemütlich und so. naja, gemütlich ist vielleicht das falsch wort, aber vielleicht wisst ihr, was ich meine. p. und ich liefen dann noch eine halbe stunde zu zweit durch die stadt, dann musste sie ihren zug erwischen. ich mag sie. vielleicht sieht man sich ja wieder. und da stand ich nun. es war halb zwei, wir hatten gefühlte achtundzwanzig grad und ich stand in jacke und schwarzer langer hose in büsum und es bestand keine hoffnung, vor vier uhr nachmittags abgeholt zu werden. juuuhu. und was macht man dann? man kauft sich erstmal eine kurze hose, jawoll. aber ich brauchte sowieso eine neue. dann bin ich durch so ziemlich alle geschäfte getingelt, die es in büsum gibt, es sind nicht viele., und war doch relativ erfolgreich. neues puder, mascara, ein armband von bijou brigitte, shampoo und ein neuer geldbeutel. und halt die hose. das resultat: ein wirklich leerer geldbeutel, schmerzende beine und blasen an beiden hacken. JUHU. und wie soll ich bitte mit blasen samstag auf den scheiß schuhen tanzen?
naja, wir wollen ja nicht jammern, näää. ich habe ein wunderschönes kleid, bis dahin meine traumhaarfarbe, hoffentlich, und einen wunderbaren tanzpartner. und sonst tanz ich nachher einfach in chucks. meine schwester hat grüne, die passen mir. die nehm ich dann einfach mit. who cares? ich wünsch euch was!:*

PS: und jaa, die josephine hatte jetzt endlich eine weitere idee für eine neue seite, wenn von euch schon keine fragen kommen.:*

1 Kommentar:

  1. Die Sache mit den Blasen an den Füßen ist mir nur zu gut bekannt, ich rege mich jedes Mal über sowas auf. Zur Not kann man auch barfuß tanzen, wenn gar nichts mehr geht! Freut mich aber, dass dir der erste Praktikumstag gefallen hat und hoffentlich wird es in dem anderen Laden auch ganz gut :) Die neue Seite mag ich auch sehr - nur, soll man die ersten 5 Sätze vom Anfang des Buches aufschreiben oder die von der Stelle an der man gerade ist? Ich möchte ja schließlich nichts falsch machen :*

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