Montag, 6. Februar 2012
kunterbunt
arbeit geschrieben, war glaub' ich nicht ganz so schlimm wie ich dachte. dann erstmal schön in physik draußen rumgestanden und irgendein komisches experiment gemacht, sind ja nur minus zehn grad draußen. irgendwann haben wir uns dann eingeredet, es sei schön war, fünfundzwanzig grad im schatten und haben uns in der immerhin scheinenden sonne "gesonnt". außerdem habe ich meinen lieblingsbleistift verloren. ein echter verlust. ernsthaft. und irgendwann zwischen schule, gesangsstunde, judo und fingernägellackieren kam mir irgendwie in den kopf, wie kaputt meine familie eigentlich ist. mein einer opa lebt mit seiner zweiten frau weeeeeit weg und es ist ihm zu teuer hierher zu kommen, weil er dann ja eine ferienwohnung oder sowas mieten müsste. mein anderer opa ist tot, die dazugehörige oma lebt so ungefähr auf der anderen straßenseite und ist seeehr egozentrisch. meine mutter mag nähe eigentlich nur an weihnachten, und dann nur ein wenig. und sonst ja natürlich immer, wenn die nähe von meinem kleinen bruder kommt. mein vater ist eigentlich der einzige normale mensch. hm. schon komisch.
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