in dem buch geht es um eine siebte klasse, die nach den worten eines mitschülers: "nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." versucht, ihm das gegenteil zu beweisen. in einem alten sägewerk fangen sie an, alles zu sammeln, was ihnen lieb und teuer und somit von bedeutung ist. der erste legt einen gegenstand ab, der ihm wichtig ist und bestimmt dann, was der nächste abgeben muss. was harmlos mit dvds, ohrringen und kassetten anfängt, eskaliert schnell und alle grenzen verschwimmen. ein mädchen verliert ihre unschuld, tiere werden geopfert und schließlich liegt ein finger auf dem berg der bedeutung.
das ende möchte ich nicht vorweg nehmen, auch wenn ich wahrscheinlich schon viel verraten habe. zu meiner meinung: ein unwahrscheinlich gutes buch, aber auch an manchen stellen ziemlich heftig. es ist 140 seiten lang immer spannend und das ende (für mich) ziemlich überraschend. es ist sehr realistisch geschrieben, wie die jugendlichen aus wut immer krassere sachen verlangen, deshalb macht es auch ziemlich angst. man kann es sich wirklich wahrhaftig vorstellen. und sieben euro für ein seehr gutes buch ist auch ein faairer preis, wie ich finde, falls es jemanden interessiert.
leseempfehlung: auf jeden fall! muss man gelesen haben. :)